Donnerstag, 3. Januar 2019

3. Januar 2019

Bau der Sonde

In den letzten Tagen habe ich eine 1 zu 1 Skizze der Sonde für die Kameras und die Messgeräte gemacht.

Anhand dieser Skizze habe ich dann die Sonde aus Styropor gebaut.

Hier habe ich den Styropor eingezeichnet und geschnitten.


So sieht die fertige Sonde von aussen und von innen aus.

Loch für die Gopro, die nach vorne zeigt

 
Gopro befestigt mit Stück Karton mit Loch
(Beim Flug werde ich den Karton ankleben)

                                     
 
Loch für zweite Gopro


 
Bei dieser Gopro braucht es keine zusätzliche Befestigung
 
Alle Geräte sind installiert
Die silbrigen Wärmebeutel halten die Temperatur in der Sonde auf plus minus 1 Grad Celsius.
 
Ausserdem habe ich heute nach einem Externen Akku für die Gopro's gesucht, da diese sonst zu wenig lange laufen würden. Ich bin auf ein Akku von Gopro selbst gestossen. Er hat zwei Anschlüsse, was für mich sehr gut wäre. Ich muss noch abklären, ob dieser Akku auch bei extremer Kälte funktioniert, deshalb konnte ich ihn noch nicht bestellen.
 
 
 
Wetter
 
Für dieses Projekt ist das Wetter sehr wichtig. Ich muss auf die Wolken achten, die die Sicht verdecken könnten und ich muss den Höhenwind beachten, der bis zu 400 km/h schnell werden kann.
 
Die Wolken sind natürlich einfach abzuklären mit den gewöhnlichen Wetterprognosen. Die Höhenwinde sind dagegen nicht so einfach. In der Zeitung steht nur die Windstärke am Boden, im Internet kommt man mit den Angaben meistens auch nicht höher als 12000 Meter. Deshalb habe ich auch dies in der Wetterstation Payerne gefragt; Wie man die Höhenwinde ausfindig macht.
Herr Aubort zeigte mir eine extrem hilfreiche Webseite, bei der man alle Daten wie Startort, Datum, Gewicht, Grösse des Ballons und des Fallschirmes eingeben kann und dann simuliert die Webseite die gewünschte Anzahl Flüge, sodass man ungefähr sehen kann, wohin der Ballon fliegen wird.

 

Freitag, 28. Dezember 2018

Besuch Wetterstation Payerne

Heute bin ich mit meinem Grossvater um 6:30 mit dem Auto zur Radiosondierungsstation in Payerne gefahren. Diese Wetterstation gehört zu den 12 grössten der Welt. Dort wurden wir von Herrn Jean-Claude Aubord sehr freundlich empfangen. Er ist ein Polymechaniker, der schon seit 33 Jahren in Payerne arbeitet. Zu seinen Aufgaben gehört es, Messungen durchzuführen, für den Unterhalt der Bodenstation zu sorgen und er ist jetzt seit neuem auch Quality-Controller.
Zuerst durfte ich ihm einige Fragen zum Projekt Wetterballon stellen, zum Beispiel ob ich einige Sicherheitsmassnahmen befolgen muss, um das Risiko einen Unfall zu bauen, zu mindern.

 
 
Danach hat Herr Aubord uns durch die gesamte Station geführt und uns alles erklärt:
 
Alte Messgeräte und Sonden

 
Labor mit Messgeräten für die Wetterstationen der Schweiz


Wetterstation im Freien

Wind-Messung


 

Hier werden die Ballone manuell startklar gemacht.
 
An jedem Tag werden in Payerne 2 Ballone steigen gelassen. 3 mal in der Woche wird zusätzlich zu den üblichen Messungen auch noch das Ozon gemessen. Diese Messungen können nur manuell erfolgen, die gewöhnlichen Messungsflüge werden vollautomatisch durchgeführt. Bei so einem Start waren wir dabei:
 

 
Hier sind die Ballone für die nächsten 2 Wochen schon flugbereit.


Die Klappe öffnet sich

Der Ballon steigt mit 5 Meter pro Sekunde in Richtung Himmel.
 
Der Tag war für mich sehr hilfreich und ich konnte viel dabei lernen. Man hat gemerkt, dass sich Herr Aubord sehr für seinen Beruf interessiert und Freude daran hat.
(Zeitaufwand: 9h)
 


Freitag, 14. Dezember 2018

14.12. 2018

Heute habe ich den Text zu dem Risiko, welches ich mit diesem Projekt eingehe und das Dankeschön an die Stadt Bischofszell, die mich mit einem sehr grosszügigen Betrage bei meinem Projekt unterstützt, geschrieben. Ebenfalls habe ich heute die Abrechnung gemacht, natürlich nur von dem, was ich schon gekauft habe. Die Masse der Geräte, die ich in der Sonde installieren werde (GoPro Hero, GoPro Hero session, GPS-tracker, Datenlogger), habe ich heute auch gemessen und skizziert, damit ich die 1:1 Skizze besser zeichnen kann:

















Zeitaufwand: 2h 30min

Risiko


Es ist mir bewusst, dass mein Projekt im Gegensatz zu vielen anderen Projekten viele Risiken birgt. Obwohl ich diverses plane und berechne und mir viele Gedanken mache, wie zum Beispiel das Berechnen der ungefähren Flugroute, bleibt vieles unvorhersehbar und damit ein grosses Wagnis. Hier die wichtigsten Risikofaktoren:

·         Die Wetterbedingungen müssen in der Zeit, in der ich den Flug plane, stimmen.

·         Die Höhenwinde sind sehr schwer zu berechnen.

·         Der Ort der Landung der Sonde ist nicht vorhersehbar, im schlimmsten Fall genau auf der Autobahn.

·         Die Technik darf nicht versagen (GoPro, GPS, Datenlogger, Handy)

·         Es kann sein, dass jemand meine Kameras und somit auch die SD-Karten mit den Daten stiehlt.

Wie man bemerkt, sind das alles Risiken, die ich nicht beeinflussen kann und welche nicht in meinen Händen liegen, sondern von anderen Menschen oder Naturgewalten bestimmt werden.

Einzig bei der Technik habe ich ein wenig Einfluss, den ich aber auch nutzen werde, in dem ich viele Tests durchführen werde.

Vielleicht ist dieses Risiko auch gerade das Spannende an meinem Projekt, denn ich weiss erst wenn ich mir das Video- und Fotomaterial nach der Landung ansehe, ob mein Projekt vollständig geglückt ist.

                                 
                               «Wer nichts waget, der darf nichts hoffen»
                                                                                                                 (F. Schiller)

 

Montag, 10. Dezember 2018

7./8./9. Dezember 2018



Am Freitag habe ich auf Wunsch einen Sponsorenbrief an meinen Grossvater geschrieben und offene Fragen für mein Projekt aufgeschrieben. (Zeitaufwand: 35min) Ich habe die Zusage von der Wetterstation Payerne erhalten, dass ich bei ihnen mal vorbei darf um zuzusehen wie so ein Ballon steigen gelassen wird und ich darf sie ihnen auch noch Fragen stellen, die noch offen sind.
Ebenfalls am Freitag habe ich eine Skizze der Sonde gezeichnet, die an dem Ballon hängen wird.
Ich habe sie nur in den Ansichten von vorne und von oben gezeichnet.(Zeitaufwand. 25min)







Alle Masse sind nur geschätzt! ich weiss z.B. nicht, wie lange die Seiten der Sonde oder der GPS-Tracker sind, diese Skizzen dienen nur zur Vorstellung der Anordnung der Messgeräte und Kameras!


Danach ist mir aufgefallen, dass ich extrem viel Raum sparen könnte, wenn ich die Decke niedriger machen und die Kameras nebeneinander packen würde. Mit diesem Ziel habe ich dann am Sonntag Zwei neue Skizzen gemacht, bei denen ich die Verbesserungen eingebracht habe und konnte die Sonde tatsächlich 3x kleiner skizzieren.(Zeitaufwand: 30min)



Ich werde in naher Zukunft eine Skizze mit dem Massstab 1:1 erstellen, sobald ich die Masse der Messgräten habe.

Am Samstag bin ich nach Weinfelden in den Coop Bau+Hobby gefahren. Dort wollte ich einen Kunststoffleim (für Styropor und Hartschaumplatten) und die Hartschaumplatten für die Sonde kaufen. Den Klebstoff habe ich gefunden aber die Hartschaumplatten, die ich mir vorgestellt habe, waren dort nicht im Sortiment vorhanden. Ich habe als Ersatz oder eher als Notfallvorrat normalen Styropor gekauft. (Der Hartschaum den ich mir vorgestellt habe wäre härter und stabiler) Ich werde mich aber auf Empfehlung des Personals aus Weinfelden noch im Bau+Hobby in Kreuzlingen erkundigen, ob sie das gewünschte dort Material auf Lager haben. (Zeitaufwand: 1h)

Freitag, 30. November 2018

30. November 2018

Heute habe ich einen Zeitplan erstellt, was ich in welcher Woche mache. Es ist für mich gut, genau zu wissen, wann ich was arbeite.(Zeitaufwand: 45min)






































Ebenfalls habe ich heute auf Stratoflights den GPS-Tracker, Den Datenlogger(für Aufzeichnung der Flugbahn), Batterien und weiteres Zubehör bestellt, welches ich für den Flug brauche. Den Wetterballon und den Fallschirm konnte ich noch nicht bestellen, da ich noch nicht genau weiss, wie viel die Sonde wiegen wird, und somit auch nicht sagen kann, in welcher Grösse ich den Ballon brauche. (Zeitaufwand: 40min)






Inzwischen habe ich nebst GoPro auch Sponsoring-Zusagen bekommen von:
Pangas die mir das Helium spenden, von Ifolor, welche mir das Fotobuch mit allen Ergebnissen drin spenden und von der Stadt Bischofszell.




Freitag, 23. November 2018

Paket

Heute ist ganz unerwartet ein Paket bei mir angekommen, es war von Gopro. Dazu muss man wissen, dass ich schon einige Zeit vorher Sponsoren gesucht habe, unteranderem auch Gopro. In dem Paket war tatsächlich eine Gopro Hero Session mit einigem Zubehör geliefert worden. Da ich bisher von Gopro noch nichts gehört habe (was nicht schlimm ist), war ich sehr positiv überrascht und habe mich extrem gefreut.
Ich möchte mich bei Gopro nochmals herzlich bedanken, dass Sie mich so grosszügig unterstützen.